Metallica – St. Anger
Metallicas 'St. Anger' polarisiert stark: Die rohe Energie wird gelobt, während der Schlagzeugsound, die überlangen Songs und die fehlenden Soli kritisiert werden.
Empfohlen für: Hörer, die rohen, ungeschliffenen Metal schätzen und über Produktionsschwächen hinwegsehen können.
Metallica – St. Anger im Überblick
Metal-Album von 2003, bekannt für rohen Klang und umstrittenen Snare-Sound.
Metallicas „St. Anger“ aus dem Jahr 2003 gilt bis heute als das umstrittenste Album der Bandgeschichte. Mit einem Fazido-Gesamtscore von 47 von 100 Punkten und einer nahezu deckungsgleichen Nutzer- und Expertenwertung von 43 beziehungsweise 44 Punkten zeigt sich ein klares Bild: Das Werk polarisiert stark und wird von vielen als künstlerischer Tiefpunkt der Thrash-Metal-Ikonen betrachtet. Die Teilnoten für Songwriting, Produktion, Performance und Wiederhörwert bewegen sich alle im unteren Bereich, wobei die Produktion mit 33 Punkten die schwächste Kategorie darstellt.
Die zentrale Stärke des Albums liegt in seiner rohen Energie, die von Hörern und Kritikern gleichermaßen häufig gelobt wird. Diese ungeschliffene Wucht vermittelt eine intensive, fast schon kathartische Dringlichkeit, die in dieser Form bei kaum einem anderen Metallica-Werk zu finden ist. Die Band spielt mit einer spürbaren Wut und Verzweiflung, die dem Album eine eigenwillige Authentizität verleiht und es von der polierten Produktion früherer Meilensteine deutlich abhebt.
Die Schwächen wiegen jedoch schwerer und dominieren den Gesamteindruck. Besonders der Schlagzeugsound erntet massive Kritik: Lars Ulrichs Snare-Drum klingt blechern und scheppernd, was das Hörerlebnis nachhaltig beeinträchtigt. Hinzu kommen überlange Songs, die ihre Ideen oft nicht tragen, sowie das Fehlen von Gitarrensoli – ein Stilbruch, der viele Langzeitfans enttäuschte. „St. Anger“ eignet sich daher nur für Hörer, die rohen, ungeschliffenen Metal schätzen und bereit sind, über handwerkliche und produktionstechnische Mängel hinwegzusehen.
Bewertung im Detail
Am stärksten: Wiederhörwert (47). Am schwächsten: Produktion (33).
Teilnoten aus 21 ausgewerteten Quellen, aufgeschlüsselt nach den für Musik relevanten Kriterien.
Geeignet für
- ✓ Hörer, die rohen, ungeschliffenen Metal schätzen und über Produktionsschwächen hinwegsehen können.
- ✓ Rohe Energie
Weniger geeignet, wenn …
- – … produktion für dich entscheidend ist (Teilnote 33).
- – … dich stört: Schwacher Schlagzeugsound
- – … überlange Songs
Bewertungsverteilung
Eine breite Streuung ist oft glaubwürdiger als ausschließlich Höchstnoten.
Pro
- Rohe Energie
Contra
- Schwacher Schlagzeugsound
- Überlange Songs
- Fehlende Soli
Häufig gelobt
- 👍 Energie (9×)
Häufig kritisiert
- 👎 Produktion (9×)
- 👎 Länge (7×)
Widersprüche zwischen Quellen
- Bewertung der rohen Energie: Fazido-Stärkenanalyse und Nutzerstimmen loben die rohe Energie als Stärke. · MusikMagazin erwähnt die rohe Energie als besonders relevant, aber das Album kann im Test nicht überzeugen.
Quellen (2)
- ZuschauerstimmenNutzer✓ verifiziertMittlere Vertrauenswürdigkeit
- MusikMagazinRedaktionHohe Vertrauenswürdigkeit
Quellenqualität fließt gewichtet in den Score ein. Mehr dazu.
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1 Alternative schneidet im Fazido-Score besser ab.
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Häufige Fragen
- Ist Metallica – St. Anger empfehlenswert?
- Fazido bewertet Metallica – St. Anger mit 47/100 — ein durchwachsenes Ergebnis aus 21 ausgewerteten Quellen (Nutzer 43, Experten 44). Hörer, die rohen, ungeschliffenen Metal schätzen und über Produktionsschwächen hinwegsehen können.
- Was sind die Stärken und Schwächen von Metallica – St. Anger?
- Am besten schneidet Metallica – St. Anger bei „Wiederhörwert" ab (47/100), die größte Schwäche liegt bei „Produktion" (33/100).
- Wie entsteht der Fazido-Score von Metallica – St. Anger?
- Aus gewichteter Durchschnittsbewertung, Quellenqualität, Aktualität, Expertenanteil, Bewertungsverteilung und Fake-Risiko. Details auf der Ranking-Transparenzseite.